Abstract
Nowadays day-to-day digital communication and social life has only fortified with the ongoing pandemic. People enjoy communication and information across various (direct) messaging platforms and accepted its ever-increasing impact on public discourse, and thus society. While most traditional platforms implement user profiles enabling social credit, the new landscape now also includes anonymity. Yet, a new type of applications combining anonymity with a strong spatial focus, hyperlocality, emerged over recent years. To this point, platform implications of both uniquely combined design properties largely remain unknown. In this thesis (with minor exceptions) we provide a first data-driven holistic view on Jodel that combines both properties. We leverage unbiased and complete ground truth information to dissect a plethora of communities across two different countries: Germany & the Kingdom of Saudi Arabia. This work follows a platform perspective identifying four major essentially important areas revolving around the individual.
That is, we begin with a broad analysis of three User Adoption processes along three different applications. After discussing our measurements of the start and user base adoption of the German COVID-19 digital contact tracing application, we provide evidence of well-established platforms being re-purposed as a side channel to evade censorship in the ongoing Russo-Ukrainian hybrid war. We further showcase that even the very same platform ingredients may yield vastly different outcomes on the messaging app Jodel.
While any online platform builds upon user User Interactions, we structurally characterize Jodel behavior across both countries. We discuss structural disparities and detail platform implications - solely induced by local user behavior. An in-depth look into the Saudi community landscape closes a research gap to platform usage in non-Western societies, identifying fundamental differences.
Further, we discuss User Content analyzing information diffusion. Taking content to the next level, we developed a multidimensional classification scheme for intents (why) and topics (what) of social media messages and provide details of a crowdsourced campaign for Saudi Arabian contents. With neural word embeddings as a tool for making text tangible and the prevalence of emoji in social media communication, we discuss quantitative & qualitative insights to word-emoji embeddings reflecting semantics. Additionally, we make such embeddings interpretable and provide evidence that our method is well in line with human judgement.
In terms of User Management, we detail insights to distributed moderation processes and model the threat of abusive content. In the long term, platforms need to establish a sustainable, preferably growing, environment. That is, we next discuss user lifetime and possibly early churn factors, while modeling user lifetime from metadata. We finish with a blueprint of data-driven long term quality of experience analyzes in a controlled massively multiplayer online game (MMOG) environment.
Authors
Jens Helge Reelfs
Notes
Ein Doktor ist unser Helge nun, viel musste er bis dahin tun. Drum werd ich euch nun allen sagen, was sich alles so hat zugetragen.
Ick wull de Geschicht up Platt vertellen, doch de Spraak will mi blots quälen. Ich machs auf Hochdeutsch, in Platt bin ich wahrlich kein Meester, anders als Helge, denn er ist Nordisch by Nature!
Ein Lebensweg von Schortens nach Oldenburg, dort trieb es ihn trotz LAN-Partys fort, ein Studium in Oche war nun interessant, dort wurde unter anderem das Tanzen relevant, in Aachen tanzte Helge lang professionell, den Andriy traf er dabei, doch der tanzte nicht so schnell.
Nach dem Studium zog Aldi ihn in seinen Bann, aber nach zwei Jahren, irgendwann, waren die Herausforderungen bei Aldi nicht mehr genug. Ein EU-Projekt in Aachen brachte diese wie im Flug. Pisa, Bukarest und Helsinki hießen unter anderem die Reiseziele; Gelegenheiten für teures Essen und feine Kost gab es dort viele. Den Bauch gefüllt, die Staatskasse so geleert, das ist doch sicher nicht verkehrt. Nach der IMC in London noch die SSICLOPS Review-Probe ansehen; Das anschließende Sterne-Essen lässt er sich doch nicht entgehen.
Doch vielleicht nahm man die Schlemmerei auch im Norden wahr, Da, wo nämlich das ganze Jahr der Weihnachtsmann war: Egal, wieviel Helge an Santa schrieb und sich mühte, es dauerte lang bis zum Geschenk, bis zur Blüte: Denn, die Reviewer sind da eher kritisch, sie meckern und toben, sie sehen in dem Paper ganz und gar keine Innovationen. Aber wär doch gelacht, wenn das nix wird, Dann wird eben einfach ne Stufe tiefer publiziert. Also kein wirkliches Geschenk, so es schien, so bringt Santa Helge, am Ende, aber immerhin nach Wien.
Aber auch das schönste EU-Projekt geht mal zu Ende, so braucht Helge neue Finanzierungs Vorwände. Den ‘Freunden’ aus der E-Technik sei Dank, beschäftigt sich Helge nun mit IoT-Geräten, was ein Junk. Obwohl sehr versiert mit Elektronik und Daten, ist hier wissenschaftlich nicht viel zu erwarten.
Aus Fehlern gelernt, Kernel adé, Datascience, dass wär ne Idee! Also erstmal scrapen, aber nicht zu erheblich, sonst fällt es noch auf und das wär doch unsäglich. Doch übertrieben?, Hat’s Helge verkackt? Nö, die Jungs von Jodel finden’s gut und suchen Kontakt! So geht es viel besser mit den ganzen Jodeln, die bringen Helge’s Daten Pipeline kräftig zum Brodeln.
Daten, Daten, überall, die Clickhouse geht zurück bis zum Jodel-Urknall, jede Antwort auf jede noch so komplizierte Forschungsfrage ist in der Clickhouse nur einen Join entfernt, keine Frage. Die Clickhouse Queries entzücken, und generieren Graphen, die die Paper schmücken.
Graphen über Graphen, so ist nun Helges neues Leben, doch plötzlich verkündet der Büronachbar sich was Neues in Cottbus zu geben. Nach Jahren des kürzesten Arbeitswegs dachte er sich dann, dass man da auch mal folgen kann.
Zu den alten Kollegen, ein knappes, ‘Ich geh’, Aber auch der klingelnden Nachbarin sagt man adé, Doch beim nun folgenden Lebensschritt, kann die treue Alexa natürlich mit.
In Aachen nur den Berg hinauf, hat Helge’s Auto nun einen richtigen Lauf. Denn nach Cottbus ist es richtig weit, doch dort wartet erstmal nur die Coronazeit. Immerhin kein Stress mehr mit dem Straßenverkehr, denn dank Homeoffice bleibt das Büro einfach leer. Den Postboten freut’s, Homeoffice erleichtert seinen Prozess, egal ob von Amazon, Ebay oder Aliexpress.
War die Forschung auf dem privaten Server in Aachen noch eher lahm, investiert man in Cottbus in eine große Serverfarm. Die Server stapeln sich, von hier bis zum Altmarkt, über Kapazitäten wird fortan nicht mehr geklagt. Helge lässt die neuen Server nun glühen zu jeder Zeit, seine Machine Learning Modelle sind stets bereit. Regnet’s für seine Studenten auch so mache Preise, bekommt er Anträge nicht recht auf ihre Reise.
Wir konnten Stella’s SFB mit noch so vielen Ideen schmücken, der Antrag wollte die Gutachter einfach nicht entzücken. Anders sah es aus an der Paper-Front, da reihten sich Annahmen am Horizont. Die Konferenzen, jedoch, sind leider nicht konventionell, Helge ist’s egal, er kann’s auch virtuell.
Emoji, Gaming - Spaß muss es machen, die Diss enthält lauter solche Sachen. Eine Aubergine im Text? Wird man sich fragen, der Helge kann’s euch ganz genau sagen. Er kann Emoji zu Text kompilieren, und sogar Semantiken transkribieren. Zwar gewinnt man damit keine Preise, aber immerhin lernt man obszönen Verweise. Erforschen was Saudi Arabien von Jodel hält? Unser Helge ist auch noch ein Mann von Welt! Auch Hashtags zum Dating, wer, wann, wo und wie? Es gibt für alles die richtige Kategorie.
Während sich noch alle fragen, kann es Helge uns schon sagen, denn trotz Privacy und Beaconing, seine Daten zeigen hin, quer durchs ganze Land, wird die Corona-Warn-App eingespannt.
Selbst wie man Propaganda in Google Maps verteilt, analysiert der Helge ganz ausgefeilt. Doch nicht nur Propaganda steht auf seiner Agenda. Gamer über Jahre analysieren, und damit die QoE-Welt revolutionieren!
So hat Helge für uns zusammengetragen, was wir uns schon seit langem fragen und in seiner Diss zusammengeschraubt, die hoffentlich nicht nur einfach verstaubt.
Nun stehen wir also hier und fragen uns, was soll denn dieser ganze Bums? Der Doktorvater platzt vor Stolz, und klopft deshalb vor Glück auf Holz. Was dem Helge fehlt zu seinem Doktor der Naturwissenschaft, ist sein Doktorhut und dessen Ausstrahlungskraft. Fast maßgeschneidert, nett verziert wird er nun auf dem Kopf balanciert.
Mein Gedichtvortrag endet nun, es bleibt uns nur noch eins zu tun: Die Sektflaschen sind schon geleert, nun wird der Doktor Helge noch geehrt! Drum lasst uns den Tag nun passend abrunden, und ihn feiern bis in die frühen Morgenstunden.